Tennis-Gesundheits-Tipp Nr. 5 (Fersensporn)
Geschrieben von: Dr. Rupert Lebmeier Sonntag, 08. Februar 2009 um 15:44
Meine lieben Tennis-Spieler,
der Frühling kommt, damit auch der Aufruf zu Hilfe!
Wer ist behilflich die Plätze in Ordnung zu bringen, die Linien herzurichten und die Netze zu trimmen.....
Eine gute Ausrede: Ich kann nicht laufen!
Ich habe einen Fersensporn. Aber diesen Fersensporn haben viele Menschen, nur, er tut bei ihnen nicht weh. Mit dem „Fersensporn“ ist vielmehr eine sog. Palmarfasziitis gemeint: Das ist wirklich eine der häufigsten Fußerkrankungen. Typische sind stechende Schmerzen, die beim Zehen- und Hackengang stärker werden. Bei 90 Prozent der Patienten klingen die Symptome von selbst ab. Bei 10 Prozent bleiben sie bestehen.
Die Entzündung entsteht durch wiederholte kleine Einrisse der Plantarfaszie an ihrer Ansatzstelle am mittleren Höcker des Fersenbeins. Bei manchen liegt ein Fersensporn vor. Auslöser ist oft falsches Schuhwerk, Überbeanspruchung, etwa beim Tennis und vor allem Übergewicht.
Was kann man tun?
Zu den nicht-operativen Maßnahmen gehören Einlagen, physikalische Anwendungen, nichtsteroidale Entzündungshemmer (Voltaren), Umschläge etwa mit „Enelbin Paste“ oder auch Kortisoninjektionen.
Selbst kann man Dehnungsübungen machen. Eine Studie in Rochester hat gezeigt, dass diese Übungen zu 90% zum Erfolg führen. Sie sollten aber mindestens 6 Monate durchgeführt werden:
Im Sitzen legt man den Knöchel des kranken Fußes auf das Knie des gesunden. Dann zieht man die Zehen mit den Fingern in Richtung Schienbein.
Viel Spaß beim Üben und viel Erfolg (ansonsten fragen Sie Ihren Arzt)
wünscht Ihnen Ihr
Dr. Rupert Lebmeier


